28.05.17 FSV Männer 1. – SV Chemie Dohna 3 : 3 (2:3)

28.05.2017 IMG_4353 - Saison 2016_17

Hitzeschlacht im Sportpark Dippoldiswalde endete 3:3 !

Bei Temperaturen 30°C Luft und 40°C Kunstrasen empfing der FSV Dippoldiswalde die Mannschaft  SV Chemie Dohna und wollte die Abstände im Mittelfeld der Kreisoberliga halten. Verletzungen, Sperren und Abwesenheit einiger FSV-Spieler ließen über Nacht eine Mannschaft entstehen, wie sie so noch Keiner gesehen hatte.

 

 

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Das Schiedsrichtertrio Fabian Noack, Christoph Weis und Anne Lehmann startete die Partie 15.°° Uhr und entschied sich, auf Grund von großer Hitze, für 2 Zusatzpausen. Beide Mannschaften versuchten zunächst den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten, um dann den entscheidenden Pass in die Spitzen zu schlagen. Die neu formierte FSV-Abwehr gewinnt die entscheidenden Zweikämpfe und Keeper Mirko Gietzelt wird zunächst nicht ernsthaft geprüft. In der 11. Spielminute wurde den Dippser Fans ein perfektes Umkehrspiel präsentiert. Dennis Heinz sucht mit einem gekonnten Diagonalpass Dominic Luber, dieser setzt seine Schnelligkeit ein, vernascht auf der linken Seite die Dohnaer Abwehr und passt mustergültig zurück in den Strafraum.  Der Torschütze vom Dienst aus vergangenen Jahren Karsten Lemke läuft in den 16`er der Gäste ein und vollendet sicher zur 1:0 Führung für den FSV. Die Gäste mühen sich um Resultatsverbesserung, doch die Heim-Abwehr verteidigt aufopferungsvoll mit Erfolg. Der Dohnaer Daniel Rietschel läuft aus klarer Abseitsposition  allein auf das Dippser Tor zu und findet in Mirko Gietzelt seinen Bezwinger. Bis zur Trinkpause 1 bleibt es bei der 1:0 Führung des FSV. Die Chemiker scheinen das bessere Getränk gemixt zu haben, denn die Dippser leisten sich einige Fehler, welche durch die Gäste bestraft werden. In der 30. kann der Dippser Keeper Gietzelt klären, doch im Nachsetzen ist Felix Wolf schneller und erzielt den 1:1 Ausgleich. Nur 4 Minuten später schaltet Daniel Rietschel am schnellsten, taucht alleine vor dem Dippser Gehäuse auf und vollendet überlegt. Das Spiel schien gedreht, aber die Dippser stemmten sich dagegen. Wieder spielte Dennis Heinz einen langen Ball auf den pfeilschnellen Dominic Luber, mit seinem Antritt (Brandgefahr für den Kunstrasen) verschaffte er sich den Platz für einen gekonnten Kopfball über den verdutzten Keeper Marcel Zönnchen zum 2:2. Die erste Halbzeit war rum, doch es gab noch einmal Aufregeung. Der Dippser René Lachmann erkämpfte sich vor dem eigenen Strafraum den Ball und klärte, doch der nicht immer souveräne Schiri Fabian Noack entschied auf Freistoß für Dohna und Gelb für Lachmann. Stefan Büttner schlenzte den Ball über die Dippser Abwehrmauer  unhaltbar zur 3:2 Dohnaer Pausenführung in die Maschen.

Nach der Pause kam Max Cubeus für Martin Krönert in die Dippser Mannschaft, um noch einmal für Schwung zu sorgen. Das Spiel wog hin und her, mit der ersten Chance für die Chemiker. Felix Wolf marschierte alleine auf den Dippser Strafraum zu, doch der Routinier Gietzelt blieb Sieger und hielt den FSV im Spiel. Dipps erhöhte den Druck und erspielte sich einige Chancen. In der78. Spielminute belohnte sich der FSV, Clemens Röhlig bringt einen Eckball platziert in den Strafraum, wo sich Max Cubeus hochschraubt und unhaltbar zum 3:3 Ausgleich einköpfte. Die letzten Minuten werden noch einmal hektisch und sind von vielen Foulspielen geprägt. Der FSV schwächt sich 4 Minuten vor Schluß nach einem Gerangel an der Außenlinie mit Gelb/Rot. Doch mit all ihrer Erfahrung bringen die Dippser das Unentschieden über die Zeit und halten die Chemiker in der Tabelle auf Abstand. In der Dippser Ersatzelf kämpfte Jeder für Jeden und belohnte sich mit dem Punktgewinn.

Glückwunsch und Anerkennung bei dieser Hitzeschlacht!

Für den FSV spielten::

Mirko Gietzelt, Dominic Kohl, Dennis Heinz, David Rasch, David Voigt (ab 90`Robert Rönitzsch), Clemens Röhlig, Dominic Luber, Karsten Lempke (C), Martin Krönert (ab 45`Max Cubeus), Rene Lachmann, Stefan Friedrich

Für das letzte Spiel (11.6. in Schönfeld) benötigt der FSV noch einmal alle Spieler, um Tabellenplatz 5 zu verteidigen.

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