{"id":396,"date":"2011-08-22T13:00:14","date_gmt":"2011-08-22T11:00:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fsv-dippoldiswalde.de\/wordpress\/?p=396"},"modified":"2011-08-22T13:00:14","modified_gmt":"2011-08-22T11:00:14","slug":"20-08-2011-fsv-1-vfl-pirna-copitz-07-2-36-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fsv-dippoldiswalde.de\/de\/20-08-2011-fsv-1-vfl-pirna-copitz-07-2-36-31\/","title":{"rendered":"20.08.2011: FSV 1. \u2013 VfL Pirna-Copitz 07 2. 3:6 (3:1)"},"content":{"rendered":"<p>Ist denn heute schon Weihnachten? Beim ersten Saisonspiel der neu entstandenen<br \/>\nKreisoberliga empfing der FSV Dippoldiswalde zu Hause die zweite Mannschaft des<br \/>\nVfL Pirna-Copitz. Dabei wurden Geschenke am laufenden Band verteilt, so dass<br \/>\nnach zwischenzeitlichem 3-Tore-Vorsprung am Ende eine 3:6 Schlappe steht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Und dabei h\u00e4tte alles so sch\u00f6n werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der FSV steht von Beginn an hinten kompakt, ist ballsicher und gef\u00e4hrlich im Spiel nach vorn. Bei strahlendem Sonnenschein erzielt Karsten Lemke bereits nach f\u00fcnf Minuten die F\u00fchrung f\u00fcr die Hausherren. Auch der weitere Spielverlauf nach dem 1:0 kennt nur eine Richtung \u2013 auf das Tor der Copitzer. In den Minuten 7, 10 und 19 haben jeweils David Rasch, Tino Fleischer und Max Menzer gute Chancen, die F\u00fchrung auszubauen.<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste hingegen sind in dieser Phase noch gar nicht in der Partie. Nach 20 Minuten \u00fcberreicht Copitz dann das erste Geschenk: Nach einem langen Abschlag von FSV-Torh\u00fcter Friedrich kommt es zu einem Missverst\u00e4ndnis zwischen dem G\u00e4stetorwart und Pirnas letzten Mann und Menzer, der gut spekuliert, k\u00f6pft zur 2:0 F\u00fchrung ein.<\/p>\n<p>Neun Minuten sp\u00e4ter eine \u00e4hnliche Situation \u2013 erneut hat die Copitzer Hintermannschaft nach einem langen Ball Probleme und Marco Fritz knallt v\u00f6llig freistehend den Ball zum 3:0 rein.<\/p>\n<p>Erst jetzt merken die Vfl-Spieler, dass die Saison schon angefangen hat. Der bis dahin v.a. wegen seiner st\u00e4ndigen Kritik an den Schiedsrichterentscheidungen auffallende Robert Kn\u00f6fel hat in der 34. Minute die erste gro\u00dfe Chance zur Aufholjagd, ist in dieser Szene aber vielleicht etwas zu eigensinnig und vergibt knapp. Nur eine Minute sp\u00e4ter ist der neue Spieler und Libero des FSV, Holger Kirchhof, zu langsam gegen Kn\u00f6fel, der das Copitzer Spiel ma\u00dfgeblich vorantreibt \u2013 ein leichtes, aber nicht elferreifes Ziehen im Sechzehner bleibt zwar ohne Folgen, zeigt aber, dass Dippoldiswalde das Spiel noch nicht gewonnen hat.<\/p>\n<p>Es sind noch f\u00fcnf Minuten bis zur Halbzeit und Copitz sorgt mit der ersten Auswechslung f\u00fcr neuen Schwung. Die Wirkung zeigt sich in der 43. Minute: Nach einem langen Ball ist die FSV-Defensive wieder zu langsam und l\u00e4sst, wen auch sonst, Copitz\u2018 Kn\u00f6fel ziehen, der zum 3:1 trifft. H\u00e4tte Menzer im direkten Gegenzug bei seiner Schusschance nicht verz\u00f6gert, sondern direkt geschossen, h\u00e4tte es vielleicht 4:1 zur Pause gehei\u00dfen, so hatten die G\u00e4ste den psychologischen Vorteil.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eH\u00e4tte, w\u00e4re\u201c usw. \u2013 auf dem Papier deutete immer noch vieles auf einen Heimsieg hin, doch das Spiel nahm in Halbzeit 2 einen v\u00f6llig kontr\u00e4ren Verlauf zu den ersten 45 Minuten.<\/p>\n<p>Keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff schl\u00e4gt ein abgef\u00e4lschter Distanzschuss im Winkel des FSV-Tores ein, nachdem der Ball zuvor zu kurz gekl\u00e4rt wurde, der Anschlusstreffer. Von hier nimmt das Unheil seinen Lauf. Erneut ist es Kn\u00f6fel, der die zwanglose Dippoldiswalder Hintermannschaft zum Teil wie Fahnenstangen im Training uml\u00e4uft. Aus 14 Metern kommt er zum Schuss, doch Stefan Friedrich kann mit einer Fu\u00dfabwehr parieren (50.)<\/p>\n<p>F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter klingelt es dann doch im FSV-Tor. Unn\u00f6tige Fehlp\u00e4sse im Spielaufbau, Defensivspieler, die viel zu weit weg von ihren Gegner stehen und mangelnde Bereitschaft, aus dem Mittelfeld die Wege zur\u00fcckzugehen, m\u00fcnden in einer \u00dcberzahlsituation f\u00fcr Copitz und Kn\u00f6fel schiebt dankend zum 3:3-Ausgleich ein.<\/p>\n<p>Doch damit nicht genug. Bereits zwei Minuten sp\u00e4ter bekommt Copitz einen fragw\u00fcrdigen Elfmeter zugesprochen, der zur 3:4-F\u00fchrung verwandelt wird.<\/p>\n<p>Der Spielverlauf ist v\u00f6llig auf den Kopf gestellt. Schon beeindruckend, wie dem FSV pl\u00f6tzlich jegliche Mittel fehlen, sich gegen Copitz zu wehren und die Pirnaer auf der anderen Seite sich immer weiter hochpushen.<\/p>\n<p>Max Cubeus muss in der 65. Minute zum taktischen Foul greifen und kassiert deshalb nur Gelb, weil er nicht letzter Mann ist \u2013 der anschlie\u00dfende, aus ca. 30 Metern scharf auf das Dippser Tor gezogene Freisto\u00df wird erneut vom FSV-Torwart pariert, der an diesem Tag sechs Mal hinter sich greifen muss, ohne wirklich Fehler gemacht zu haben.<\/p>\n<p>Nicht nur der FSV, auch Schiedsrichter Fr\u00f6hlich verliert seine etwas kleinliche, aber immerhin klare Linie aus der ersten H\u00e4lfte: Zu dem kaum berechtigten Elfer kommt nun eine unbegr\u00fcndete Freisto\u00dfentscheidung direkter an der Dippser Strafraumgrenze, jedoch folgenlos \u2013 der Ball segelt knapp \u00fcber das Tor (73.)<\/p>\n<p>In der Schlussviertelstunde wird es dann peinlich f\u00fcr den FSV. Weder im Spielaufbau, noch im Stellungsspiel der Hintermannschaft l\u00e4uft etwas zusammen. Im Anschluss an eine Ecke ist Pirnas Kapit\u00e4n, Falk Schelzel, schneller als Cubeus und trifft aus f\u00fcnf Metern zum 3:5. Dippoldiswalde hat in dieser Phase \u00fcberhaupt keine Aktionen mehr und sich augenscheinlich aufgegeben. Die VfL-Spieler merken das und nutzen die Gunst der Stunde: ein langer, hoher Ball in die Mitte geht durch die FSV-Abwehr, die erneut \u2013 gedanklich wie physisch \u2013 viel zu langsam ist und den eingewechselten Martin Schmidt zum 3:6 ziehen l\u00e4sst (80.)<\/p>\n<p>Einen h\u00f6heren Endstand k\u00f6nnen Stefan Friedrich (88.) und Marco Niebylski, der mit dem Kopf auf der Linie kl\u00e4rt (89.), zwar noch verhindern, den entt\u00e4uschenden Gesamteindruck, der den 80 zahlenden Zuschauern vor allem in H\u00e4lfte zwei vermittelt wurde, schm\u00e4lert das aber wenig.<\/p>\n<p>Was bleibt nach dem ersten Spiel der neuen Saison? Der FSV kann Fu\u00dfball spielen, das hat er in den ersten 30 Minuten klar gezeigt. Wenn schnell und direkt nach vorn gespielt wurde, war es meistens brandgef\u00e4hrlich. Allerdings mangelte es nach der 3:0-F\u00fchrung an Konzentration und dem Willen, weiter geordnet nach vorn zu spielen. Vor allem in Halbzeit zwei zeigte sich, dass zum Auftakt die Fitness noch nicht bei 100% ist. Gr\u00f6\u00dfter Schwachpunkt in diesem Spiel war die neu formierte Abwehr, die unter Druck noch nicht gut funktionierte und mit zu wenig Biss agierte. Dass muss in einer Woche anders aussehen, wenn man gegen Hartmannsdorf punkten will.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dipps spielte mit:<\/p>\n<p>Stefan Friedrich \u2013 Marco Niebylski; Holger Kirchhof; Sebastian Jockisch; Max Cubeus; Sebastian Hirschel (58. Sven K\u00f6nig) \u2013 Marco Fritz; Tino Fleischer; David Rasch (75. Marco Fleischer) \u2013 Max Menzer; Karsten Lemke (58. Erik Stillich)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tore:<\/p>\n<p>1:0 Karsten Lemke 5.<\/p>\n<p>2:0 Max Menzer 20.<\/p>\n<p>3:0 Marco Fritz 29.<\/p>\n<p>3:1 Robert Kn\u00f6fel 43.<\/p>\n<p>3:2 Ron Fugmann 47.<\/p>\n<p>3:3 Robert Kn\u00f6fel 55.<\/p>\n<p>3:4 Robert Kn\u00f6fel (FE) 57.<\/p>\n<p>3:5 Falk Schelzel 75.<\/p>\n<p>3:6 Martin Schmidt 80.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Karten:<\/p>\n<p>Gelb: 3\/2 Niebylski; Fritz; Cubeus<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schiedsrichter:<\/p>\n<p>Sportfreund Daniel Fr\u00f6hlich (Possendorf) m. Ass.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zuschauer:<\/p>\n<p>80<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist denn heute schon Weihnachten? 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